
Erfolge
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Chorleiterassistent C1: Ein Kurs voller Engagement mit 100 % Bestehensquote
Unter der fachkundigen Leitung von Fabio Freund, Konrad Knopf und Wolfgang Sachs wurde der diesjährige Kurs Chorleiterassistent C1 erfolgreich abgeschlossen.
Während der Ausbildungswochen setzten sich die Teilnehmer intensiv mit chorischer Stimmbildung, methodischen Grundlagen der Probenarbeit sowie musikalischer Leitungspraxis auseinander.
Mit großem Engagement, musikalischem Feingefühl und stetigem Lernfortschritt meisterten alle Kursteilnehmer die Abschlussprüfung - ausnahmslos alle haben bestanden. Dieser gemeinsame Erfolg unterstreicht nicht nur die hohe Motivation der Gruppe, sondern auch die inspirierende und strukturierte Arbeit ihres Kursleiters.
Der Kurs endete in einer positiven, wertschätzenden Atmosphäre und bildet für die neuen Chorleiterassistentinnen und -assistenten einen wichtigen Schritt auf ihrem musikalischen Weg.

Ein Klanggewebe aus Schmerz, Hoffnung und Weltmusik – Karl Jenkins’ „Stabat Mater“ in Bammental
Mit einer eindrucksvollen Aufführung von Karl Jenkins’ „Stabat Mater“ hat der Projektchor des Liederkranzes Bammental gemeinsam mit den Singing Friends, einem Ensemble der Kurpfalzphilharmonie und vier Gesangssolisten das Publikum in der voll besetzten evangelischen Kirche Bammental tief bewegt. Unter der Gesamtleitung von Wolfgang Sachs, der über 40 Sängerinnen und Sänger in intensiver Probenarbeit auf das anspruchsvolle Werk vorbereitet hatte, entstand ein musikalisches Ereignis von seltener Geschlossenheit und Ausdruckskraft.
Zum Auftakt erklang das Allegretto aus Karl Jenkins’ „Palladio“, gespielt vom Ensemble der Kurpfalzphilharmonie unter Konzertmeister Arne Müller – eine rhythmisch klare und kraftvolle Einstimmung auf das Hauptwerk des Abends.
Jenkins’ „Stabat Mater“ basiert auf dem mittelalterlichen Hymnus, der das Leid der Mutter Maria unter dem Kreuz ihres Sohnes schildert. Der walisische Komponist schuf 2008 daraus eine moderne, kulturell offene Deutung: klassische Choraltradition trifft auf Jazzharmonien, Filmmusik und Einflüsse aus orientalischer und afrikanischer Musik. Neben den lateinischen Versen klingen auch englische, hebräische, aramäische und altarabische Texte an – eine spirituelle Klangreise über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg.
Für Chor und Orchester bedeutete das eine große Herausforderung: der Wechsel zwischen gregorianisch anmutender Innigkeit und präzise rhythmisierten Ostinati, zwischen stiller Klage und leuchtenden Momenten der Hoffnung. Mit bemerkenswerter Sicherheit, klanglicher Disziplin und ausdrucksstarker Gestaltung meisterten die Sängerinnen und Sänger diese Gegensätze.
Ein wesentlicher Verdienst dafür gebührt Wolfgang Sachs, der die unterschiedlichen Klangwelten zu einem spannungsreichen Ganzen formte. Mit sicherem Gespür arbeitete er dynamische Feinheiten heraus, ließ den Chor atmen und führte alle Mitwirkenden zu eindringlicher Intensität.
Die Kurpfalzphilharmonie mit Konzertmeister Arne Müller zeichnete die fließenden Übergänge zwischen sinfonischer Fülle und kammermusikalischer Transparenz fein nach. Unter den Solisten ist besonders Claudia Hügel mit ihrem warmen, gefühlvollen Timbre hervorzuheben, während Zoe Park (Sopran, Theater Heidelberg), Don Seog (Tenor, Theater Mannheim) und Sören Lätsch (Bass) das emotionale Spektrum von Schmerz, Hingabe und Trost wunderbar überzeugend gestalteten.
Das Publikum dankte mit herzlichem Applaus – nicht nur am Ende, sondern auch zwischen den einzelnen Sätzen. Nach dem aufwühlenden „Stabat Mater“ setzten die Singing Friends mit den Spirituals „Were you there“ und „Give me wings to fly“ einen sanften, tröstlichen Schlusspunkt: Musik, die wohltuend und beruhigend wirkte.
So wurde der Abend zu einem bewegenden kulturellen Höhepunkt, bei dem Wolfgang Sachs und sein Ensemble Musik zu einem Brückenschlag zwischen Zeiten, Sprachen und Herzen werden ließen.
Anna Haasemann-Dunka, Foto Text


Tradition trifft Moderne –
„In einem kühlen Grunde“ neu interpretiert!
Der Popchor der Sängereinheit Rohrbach wagt sich an ein echtes Klassiker-Revival! Unter der kreativen Leitung von Christopher Engelsberger bekommt das traditionelle Volkslied „In einem kühlen Grunde“ eine völlig neue, mitreißende Klangfarbe.
Erwartet euch eine faszinierende Neubearbeitung mit modernen Harmonien, emotionaler Tiefe und überraschenden Pop-Elementen. Ein Stück, das Nostalgie und frische Dynamik verbindet – Gänsehaut garantiert!
Besonders spannend: Die Bild- und Ton-Aufnahme fand im Gasthaus Roter Ochsen, Heidelberg-Rohrbach im Februar 2025 statt – genau dort, wo Joseph von Eichendorff damals häufig einkehrte. Ein Ort voller Geschichte, der der Musik eine ganz besondere Atmosphäre verleiht!

Chorgemeinschaft eröffnet den Chorverbandstag
Mit dem Lied „Klänge der Freude“ eröffneten über 60 Sängerinnen und Sänger der Kirchheimer Chorgemeinschaft Eintracht-Sängerbund (CES) am Sonntagvormittag, den 23. März, um 09:30 Uhr, den Chorverbandstag Kurpfalz Heidelberg im Bürgerzentrum.
Über 90 Delegierte des Chorverbandes hatten sich zu ihrer alljährlichen Hauptversammlung getroffen, um Berichte des Vorstandes zum Jahr 2024 entgegenzunehmen und vor allem den Vorstand neu zu wählen. Gastgebender Verein war diesmal die CES, die Dank der Unterstützung des Stadtteilvereins den Bürgersaal samt Küche und Foyer zur Verfügung stellten.
Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder sang der Chor den für diesen Anlass passenden, stimmungsvollen und berührend schwedische Song „Gabriellas Lied“.
Engagierte Teams der CES hatten zuvor den Saal möbliert, die Bühne mit Verbandsfahnen geschmückt, Werner Mechler professionell die Technik aufgebaut und in der Küche die Versorgung der Gäste und Delegierten mit Speiß und Trank sichergestellt.
Jörn Fuchs begrüßte als Hausherr die aus der ganzen Kurpfalz angereisten Chorvertreter, verwies darauf, dass Kirchheim der zweitgrößte Stadtteil Heidelbergs ist und mit dem selbstverwalteten Bürgerzentrum eine funktionstüchtige Versammlungsstätte für die über 60 Vereine anbieten kann.
Nach den Berichten des Vorstandes übernahm der CES-Vorsitzende Dieter Berberich auf Bitten des Veranstalters zusammen mit Schriftführerin Dagmar Anders zügig und in großer Eintracht die Neu- bzw. Wiederwahl des Verbandsvorstandes. Es folgten zahlreiche Ehrungen, wobei besonders die Verabschiedung von Manfred Menges als stellvertretender
Verbandsvorsitzender und Armin Fink als langjähriger Verbandschorleiter mit anhaltendem Applaus quittiert wurden.
Beendet wurde schließlich der sehr harmonisch verlaufende Verbandstag mit dem gemeinsam von der Versammlung inbrünstig und klangstark gesungenen „Badner Lied“ beendet wurde.
Dieter Berberich, CES-Vorstand

Vorbereitungskurs erfolgreich absolviert
Jan. 2023 - Fleiß, Können und Interesse am musikalischen Gestalten zahlten sich aus. 5 Sängerinnen aus dem Verbandsgebiet legten den Vorbereitungskurs zum Vizechorleiter C1 mit Bravour ab. An insgesamt 8 Seminartagen erarbeiteten sie sich gemeinsam mit ihrem Coach Wolfgang Sachs, seines Zeichens Bezirkschorleiter im Bezirk Vorderer Odenwald, die Grundlagen des Dirigierens. Allgemeine Musiklehre, Rhythmik, Harmonielehre, Stimmbildung, Dirigat- und Problemdidaktik, sowie der Umgang mit der Stimmgabel standen auf dem Lehrplan.
Gemeinsam wurden 5 kleine Chorsätze einstudiert, die bei der Prüfung vorgetragen wurden. Die Bandbreite reichte vom Barock, über Klassik, moderne Literatur bis zum Popsong
Erstaunlicherweise überzeugte dabei nicht nur das Dirigat, sondern auch die stimmliche Qualität der angehenden Vizechorleiterinnen.
Unter den fachlich versierten Augen und Ohren von Verbandschorleiter Armin Fink zeigte sich alle gut vorbereitet, teilweise kamen ihnen dabei auch Vorkenntnisse im Instrumentalspiel zugute. Kleine Tipps vom Profi waren sicherlich auch hilfreich und wertvoll für das zukünftige Auftreten vor und mit den Choristen. Prüfungsfragen wurden selbstbewusst und präzise beantwortet.
Mit sichtlichem Stolz nahmen die angehenden Chorleiterinnen ihre Urkunden vom stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Manfred Menges entgegen. Er ermunterte (im Bild v.l.n.r. Stefanie Berger, Karin Dietrich, Vanessa Reibold, Monika Seitz und Christina Seefeld; ganz links Armin Fink, dahinter Wolfgang Sachs) den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Einer weiteren Qualifikation beim Badischen Chorverband steht demnach sicherlich nichts im Wege.
Manfred Menges

Chorgemeinschaft Kirchheim bekleidete vorweihnachtlich musikalisch eine Messe
Dez. 2022 - Es war der Wunsch der katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Kirchheim an die Chorgemeinschaft Heidelberg-Kirchheim, die vorweihnachtliche Messe zur Begrüßung der Erstkommunionskinder mit festlichem Gesang zu bekleiden. Angekündigt von Gertrud Walz gedachten gleichzeitig die über 50 Sängerinnen und Sänger der verstorbenen Vereinsmitglieder.
Zum Einzug sang der Gemischte Chor dirigiert von Musikdirektor FDB Armin Fink Ph.D. „Tochter Zion“ und Pfarrer Chinedu Nweke dankte nach Begrüßung der Gemeinde dem Chor für den musikalischen Rahmen der Messe. Nach der Lesung sang der Männerchor „Veni Jesu“ von Luigi Cherubini, nach der Predigt aus der Schubert Messe „Sanctus“ und von Jacob Christ klangvoll „Domini, pacem da nobis“. Der in Heidelberg bekannte ausgezeichnete Hallenklang der Kirche vermittelte einen raumfüllenden, festlichen Chorklang, der von den Kirchenbesuchern mit Andacht in adventliche Stimmung versetzte.
Die Kommunion begleitete der Gemischte Chor mit „Amazing Grace“ und zur Weihnachtseinstimmung sangen die Gemeinde mit dem Chor gemeinsam „Macht hoch die Tür“. Zum Abschluss und Auszug einer stimmungsvollen und chorischen Messe stimmte der Chor „Angels“ von Robbie Williams an und beendete damit eine Messe der besonderen, festlichen und stimmungsvollen Art.

Viva la vida! - Es lebe das Leben
Okt. 2022 - So bunt wie das Leben war der Chor und das Programm, das HeidelBeat am 29.Oktober 2022 in Heidelberg-Kirchheim auf die Bühne brachte.
Mitten in der Pandemie hatte sich im Juli 2021 aus einer kleinen Gruppe begeisterter Sänger*innen rund um Elke Kaiser und zusammen mit dem erfahrenen Chorleiter Özer Dogan ein neuer Chor in Heidelberg gegründet. Nach gut einem Jahr besteht die Mannschaft aus fast 40 engagierten Aktiven zwischen 10 und 76 Jahren. Immer wieder kommen neue Interessent*innen dazu, die von Spaß und Begeisterung auf der Bühne angezogen werden.
Diese Freude und Vielfalt hat der Chor - zusammen mit „Sing2gether“, dem gemischten Chor des Sängerbunds Reilingen - nun auch mit seinem ersten großen Programm vor rund 200 begeisterten Zuschauern in einem Heimspiel im Bürgerzentrum in Heidelberg - Kirchheim auf die Bühne gebracht. Vom Tango über Soul, von Gospel bis Country, Filmmusik oder Discohits, deutsch, englisch oder hebräisch, präsentierten die Akteure ihr abwechslungsreiches Repertoire.
Chorleiter Özer Dogan nimmt und reißt alle mit, ob Sängerin oder Sänger, Solistin oder Solist, Band oder Publikum.
Während des Konzerts wurde mitgesungen und mitgetanzt.
Als Solistinnen brillierten während des zweieinhalbstündigen Programms Mėta Kvedaravičiūtė aus Litauen, die einen eigenen Song auf litauisch präsentierte, Myriam Keymling, Andrea Geisler, Sonja Madzgalla und Ulrike Wohlrab.
Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses ersten Projekts plant HeidelBeat schon wieder Neues. Start: 11.11.2022. Ohne Vorsingen. Einstieg auch nach Projektstart möglich. Informationen hierzu unter kontakt@heidelBeat.de .
Man darf gespannt sein, was die kreativen Köpfe für das nächste Konzert im Frühjahr 2024 austüfteln…

Romantischer Konzertabend „Evening Rise“ mit Dilsberger Chören
Mai 2022 - Musikalisch romantische Abendstimmung brachten zwei Dilsberger Chöre unter der Leitung von Andrea Stegmann in die evangelische Kirche Dilsberg. Unter dem Motto „Evening Rise“ feierte der Sängerbund 1852 Dilsberg e. V. einen gelungenen Konzertabend. Der Frauenchor „ChorYfeen“ und der Dilsberger Mädchenchor nahmen das Publikum mit auf einen musikalischen Galopp durch verschiedene Jahrhunderte und der Frauenchor vor allem durch die sprachliche deutsche Landschaft.
Mit bekannten Weisen wie „Schläft ein Lied in allen Dingen“ und dem schwungvollen „Ich komme schon durch manches Land“ begeisterte der Frauenchor. Mit fünf Stücken von Johannes Brahms fanden sich die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Zeit der Romantik versetzt. Auch der Norden wurde auf der musikalischen Reise besungen mit dem schwedischen Volkslied „Vem kann segla“ und zwei norddeutschen Weisen „Öwer de stillen Straten“ und „Dat du min leevsten büst“. Mit ihren glockenklaren Stimmen beeindruckten die jungen Frauen des 2015 gegründete Mädchenchors. Mit „Vi ar blommor“ und „Flying“ sorgte der junge Chor für Gänsehautmomente im Publikum. Zum Mitschwingen lud der Song „Butterfly“ ein. Die Freude am Singen war den jungen Sängerinnen anzusehen. Nach Herbst und Abschied klang es im Stück „Something told the wild Geese“. Mit dem Song „May Sunshine light your Way“ sang sich der Mädchenchor in die Herzen der Gäste.
Einen spielerischen Wechsel zwischen dem indianischen Abendlied „Evening Rise“ und „Schlaft Ihr Lieben“ rundete den Abend ab. Stimmungsvoller Höhepunkt war das Zusammenspiel der warmen Klangfarben des Frauenchors und der hellen Mädchenstimmen im Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“.

Kurpfälzer Sängerpreis
Der Chorverband vergibt den "Kurpfälzer Sängerpreis" an die Mitgliedsvereine. Wir wollen sie motivieren und belohnen für
vorbildliches Engagement und Innovationen innerhalb ihrer
Vereinsarbeit.
Die Preise sind gestaffelt:
1. Preis: 750,00 Euro
2. Preis: 500,00 Euro
3. Preis: 250,00 Euro
Kriterien für die Vergabe sind u. a.:
- Große (beachtliche) Konzerte
- Besondere Erfolge bei der Sänger(innen)- bzw. Mitgliederwerbung
- Erfolge bei Chorwettbewerben
- Chorgründungen
- Kooperation(en) mit anderen Vereinen
- Integration ausländischer Mitbürger
Der Kurpfälzer Sängerpreis wurde im 2024 im Rahmen vom Chorverbandstag verliehen. Der Gewinner - zum dritten Mal in Folge! - ist der Popchor der Sängereinheit Heidelberg-Rohrbach
Bisherige 1. Preisträger:
2020 Sängereinheit Heidelberg-Rohrbach - Popchor
2018 Sängereinheit Heidelberg-Rohrbach - Popchor
2014 MGV Liederkranz 1841 e.V. Schönau
2012 Sängerbund Germania Eppelheim 1901 e.V
2010 Liederkranz 1847 e. V. HD-Handschuhsheim

